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Ehrenabend 2016 Teil 1 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wido Paskert   
Montag, den 14. November 2016 um 13:49 Uhr

Zum jährlichen Ehrenabend begrüßte Wehrführer Joachim Gensert am 12. November die zahlreichen Ehrengäste, die Einsatzkräfte und die Mitglieder der Ehren- und Altersabteilung der Freiwillige Feuerwehr Hainstadt. Mit den Worten „dieser Abend ist anders als die anderen“ erinnerte er daran, dass dies nach fast zwei Jahrzehnten der erste Ehrenabend ohne den Vereinsvorsitzenden Manfred Disser sei. Aber es entspreche sicherlich auch dem Wunsch von Manfred Disser, wenn diese gemeinsame Veranstaltung der öffentlichen Einrichtung „Feuerwehr“ und des Fördervereins in guter Tradition weiter geführt werde.



Es galt, drei verdiente Feuerwehrmänner für langjährigen ehrenamtlichen Dienst zu ehren. Aus den Händen des Kreisbrandmeisters Werner Merget erhielten Christian Golosek (25 Jahre Dienst), Jürgen Gensert und Jürgen Grein (40 Jahre Dienst) Ehrenurkunden des Landes Hessen und Auszeichnungen des Feuerwehrverbandes.

In Stellvertretung des Bürgermeisters überbrachte der Erste Beigeordnete Alexander Böhn die Glückwünsche und den Dank der Gemeinde. Wehrführer Joachim Gensert wies darauf hin, dass die zusammen 105 Jahre täglicher Einsatzbereitschaft über 30.000 Tage unentgeltlichen Dienstes für die Allgemeinheit bedeuten.

Der stellvertretende Wehrführer Thomas Fertig stellte die Feuerwehrlaufbahn von Christian Golosek vor, der sich 1991 der Jugendfeuerwehr anschloss und ihr auch nach der Übernahme in die Einsatzabteilung als Ausbilder, Betreuer und stellvertretender Jugendwart verbunden blieb. Heute ist er als Schirrmeister verantwortlich für die Pflege, Wartung und Instandhaltung der gesamten feuerwehrtechnischen Ausrüstung und damit auch der Sicherheit seiner Kameradinnen und Kameraden im Einsatz. Er wurde nun vom Land Hessen mit dem Silbernen Brandschutzehrenzeichen am Bande für 25 Jahre Feuerwehrdienst ausgezeichnet

Jürgen Grein kam 1976 direkt in die Einsatzabteilung der Feuerwehr Hainstadt, war sieben Jahre lang der stellvertretende Zugführer des ABC-Zuges, besitzt den LKW-Führerschein und ist aktiver Atemschutzgeräteträger. Er hat – sehr zur Freude der gesamten Feuerwehr – beantragt, seine Dienstzeit über das 60-te Lebensjahr hinaus zu verlängern und bleibt damit der Einsatzabteilung erhalten. Er wurde nun (wie auch Jürgen Gensert) vom Land Hessen mit dem Goldenen Brandschutzehrenzeichen am Bande für 40 Jahre Feuerwehrdienst ausgezeichnet.

Jürgen Gensert schloss sich 1976 der Jugendfeuerwehr an, in der er sieben Jahre lang im Jugendausschuss mitarbeitete und der er fast 20 Jahre lang als Ausbilder und Betreuer verbunden blieb. Seit 1984 ist er im Vereinsvorstand und seit 1988 als Kassenwart der Feuerwehr Hainstadt unentbehrlich. Quasi „nebenher“ war er auch 20 Jahre lang der Kassenwart des Kreisfeuerwehrverbandes. Im Jahr 2011 wurde er für seine Verdienste mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet. Er bildete sich zum Gruppenführer fort, besitzt den LKW-Führerschein und ist aktiver Atemschutzgeräteträger. Als Mitarbeiter der Gemeinde hilft er mit, die Tagesalarmsicherheit zu gewährleisten.

Einer guten Tradition folgend bedankte sich die Feuerwehr symbolisch mit einem Blumengruß bei den Partnerinnen der Einsatzkräfte, denn jahrzehntelanger Feuerwehrdienst verlangt viel Verständnis und Unterstützung von den Familien.

Das Bild iben zeigt von links nach rechts: Kreisbrandmeister Werner Merget, Wehrführer Joachim Gensert, Christian Golosek, Daniela Kschiwan mit Jürgen Gensert, Jürgen Grein, Thomas Fertig (Stellvertretender Wehrführer) und Alexander Böhn (Erster Beigeordneter).

 

An die Ehrungen schloss sich ein weiterer Programmpunkt der öffentlichen Feuerwehr an. Jugendfeuerwehrwart Andreas Hammann übergab mit Pascal Gensert ein sehr gut ausgebildetes Mitglied der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung. Pascal trat 2009 mit 10 Jahren in die Jugendfeuerwehr ein und nahm bis heute an 268 Übungen teil, was allein etwa 536 Stunden Ausbildung bedeutet. Er nahm an fast allen Veranstaltungen teil und arbeitete aktiv im Jugendausschuss mit. Er absolvierte Jugendflamme 1 und 2 und krönte seine Ausbildung 2015 mit der Leistungsspange, der höchsten Auszeichnung der Deutschen Jugendfeuerwehr. Die Jugendfeuerwehr verabschiedete Pascal Gensert mit einer Urkunde und dem Dank für sieben Jahre aktiver Mitarbeit. Seine Aufnahme in die Einsatzabteilung wurde satzungsgemäß per Handschlag vom stellvertretenden Wehrführer Thomas Fertig durchgeführt. Erster Gratulant war dann sein stolzer Vater, der Wehrführer Joachim Gensert.

Dritter offizieller Programmpunkt des Abends war die Übernahme von Kai Bohnwagner in die Ehren- und Altersabteilung. Er trat 1981 in die Jugendfeuerwehr ein, wurde 1985 in die Einsatzabteilung übernommen und 2005 mit dem Silbernen Brandschutzehrenzeichen am Bande ausgezeichnet. Nach 35 Jahren Feuerwehrdienst, davon über 30 Jahren in der Einsatzabteilung musste er schweren Herzens aus gesundheitlichen Gründen den Antrag auf Übernahme in die Ehren- und Altersabteilung stellen. Entsprechend dieses Antrags entließ ihn der Erste Beigeordnete Alexander Böhn im Range eines Hauptfeuerwehrmannes in die Alters- und Ehrenabteilung, deren Altersdurchschnitt dadurch ordentlich gesenkt wird. Das Bild oben zeigt von links nach rechts: Wehrführer Joachim Gensert, Kai Bohnwagner, Erster Beigeordneter Alexander Böhn und Stellvertretender Wehrführer Thomas Fertig.

Kai Bohnwagner ergriff das Wort und schilderte, dass er sich in der Einsatzabteilung immer gut aufgenommen und wohl gefühlt habe. Es bedauere sehr, nun auf Anraten der Ärzte nicht mehr mitausrücken zu dürfen. Er bedankte sich für die Zeit in der Einsatzabteilung und freue sich, von jetzt an in der Ehren- und Altersabteilung der Feuerwehr verbunden zu bleiben.

 
Ehrenabend 2016 Teil 2 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wido Paskert   
Montag, den 14. November 2016 um 13:48 Uhr

Der stellvertretende Vereinsvorsitzende führte durch die Ehrung der Vereinsjubilare. Für langjährige Vereinszugehörigkeit waren 23 Mitglieder zu ehren. Sebastian Bade, Christian Billig, Ernst-Paul Bunke, Christian Golosek, Frank Grün, Markus Gurzawski, Monika Huber, Axel Jordan, Hermann Krennerich, Wolfgang Sommer und Lars Weigand für 25 Jahre, Wolfgang Bruder, Jürgen Gensert, Jürgen Grein, Ernst Kiefer, Joachim Seidl und Peter Sieber für 40 Jahre, Josef-Heinrich Eckhardt für 50 Jahre, Adalbert Balbach, Josef Friedl und Horst Wolf für 60 Jahre, Friedrich Dutine und Josef Wenzel für 65 Jahre. Nicht alle Jubilare konnten an diesem Abend persönlich zur Ehrung im Feuerwehrhaus erscheinen,erhalten aber im Nachgang ihre Urkunden und Präsente.

Das Bild zeigt von links nach rechts, stehend: Alexander Böhn (Erster Beigeordneter), Reiner Grimm (stellvertretender Vorsitzender), Peter Sieber, Hermann Krennerich, Christian Golosek, Wolfgang Sommer, Jürgen Gensert, Jürgen Grein, Markus Gurzawski, Axel Jordan, Joachim Gensert (Wehrführer), Ernst Kiefer, Thomas Fertig (stellvertretender Wehrführer), Werner Merget (Kreisbrandmeister). Sitzend: Josef Friedel, Horst Wolf, Josef Wenzel, Josef-Heinrich Eckhardt.

Reiner Grimm bedankte sich für die Treue zum Verein über Jahrzehnte hinweg und die damit verbundene Unterstützung der Feuerwehr. Er rief die Jubilare auf die Bühne, um ihnen Ehrenurkunden und Präsente zu überreichen. Er betonte, wie wichtig den Einsatzkräften der Rückhalt in der Bevölkerung ist, die diese Treue zum Ausdruck bringt.

Jubilar Jürgen Gensert tart ans Rednerpult. Ein einer launigen Ansprache erinnerte daran, das "40 Jahre" recht einfach auszusprechen sind. Aber es bedarf schon einer Menge Durchhaltevermögen, sich wirklich 40 Jahre lang immer weitrer aus- und fortzubilden, zu trainieren und zu jeder Tag- und Nachtzeit einsatzbereit zu sein.

Nachdem im Jahr 2016 Wahlen stattgefunden hatten, sowohl im Verein als auch im Wehrausschuss, gab es auch Personen, die aus ihren bisherigen Funktionen in diesen Gremien ausgeschieden waren. Diesen dankte Feuerwehr und Verein für die geleistete Arbeit der vergangenen Jahre. Auf dem Bild voin links nach rechts: Joachim Gensert (Wehrführer), Wido Paskert, Mona Merz, Maximilian Grosser, Marco Grimm, Sabrina Grasser, Reiner Grimm (stellvertretender Vereinsvorsitzender) und Thomas Fertig (stellvertetender Wehrführer). Nicht auf dem Bild: Christian Fehringer, Fabian Hessemer und Roland Hofmann.

Nach dem offiziellen Teil des Abends saß man noch lange beisammen und erzählte alte Geschichten, neue Nachrichten und aktuelle Feuerwehrthemen.

 
Früh übt sich ... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wido Paskert   
Donnerstag, den 13. Oktober 2016 um 10:39 Uhr

Am Montag, den 10. Oktober veranstalteten die Hainburger Jugendfeuerwehren ihre gemeinsame Abschlussübung, diesmal an der Johannes Gutenbergschule (Stammschule) in Hainstadt. Angenommen wurde ein Brand mit starker Rauchentwicklung im Verwaltungsgebäude bei dem mehrere Personen vermisst wurden. So rückten aus Hainstadt und Klein-Krotzenburg die Löschfahrzeuge mit den Jugendlichen an und bald stand die Schulstraße voller Feuerwehrautos.

Nach Erkundung der Lage begannen Trupps unter "Atemschutz" mit der Personensuche im Gebäude, während draußen die Brandbekämpfung vorbereitet und die Wasserversorgung aufgebaut wurde.

Nach erfolgreicher Rettung der vermissten Personen und deren Erstversorgung konnten sich alle auf die Brandbekämpfung konzentrieren.

Aus vier C-Rohren rückten die Jugendlichen dem Feuer zu Leibe.

Am Verletzten-Sammelplatz wurden die Geretteten versorgt und betreut.

Sogar ein Kopfverband wurde angelegt.

Nach der Meldung "Feuer aus" war dann Aufräumen angesagt. Die Wasserversorgung wieder abbauen, alle Schläuche entwässern,  aufrollen oder in Schlauchtragekörben verstauen. Nachdem alles in den Fahrzeugen wieder an seinem Platz war, gab es eine kurze Ansprache von der Stellvertretenden Jugendfeuerwehrwartin Sabrina Grasser und ein Gruppenfoto, bevor man zum Hainstädter Feuerwehrhaus abrückte. Dort warteten Rindswürstchen und Limonade auf die hungrigen Mitstreiter, die das gerade eben Erlebte besprechen konnten.

Wer meint, dass wir zu viel Aufwand in die Ausbildung der Jugendlichen ab einem Alter von 10 Jahren investieren verkennt, dass diese jungen Menschen in wenigen Jahren (ab 17) als Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen die Verantwortung für die Sicherheit in der Gemeinde mittragen sollen.
Früh übt sich, was ein Garant der Sicherheit für Bürgerinnen und Bürger werden will!

 

 

 
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