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Sommerfest 2015 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wido Paskert   
Montag, den 10. August 2015 um 16:38 Uhr

Am 8. und 9. August hatte Wetterpatron ein Einsehen mit der Feuerwehr Hainstadt und schickte genau das richtige Wetter und verschonte uns von Regenguss, Gewitter oder Sturm. So konnten alle Generationen wieder bei bester Laune ein herrliches Sommerfest genießen. Die Feuerwehr-Küche brummte und der Bierpilz war umlagert, Live-Musik von Rockxy Music brachte Stimmung ins Fest und die coole Drinks aus der Cocktailbar fanden reißenden Absatz. Der Frühschoppen am Sonntag begann bei bedecktem Himmel und angenehmen Temperaturen. Kinder und Jugendliche übten sich im Löschen des kleinen Brandhauses und die Rundfahrten im Feuerwehrauto waren heiß begehrt.

Der Pressefotograph der Offenbach Post hat mit seiner Bildergalerie die Stimmung des Wochenendes sehr schön eingefangen: http://www.op-online.de/region/hainburg/sommerfest-freiwilligen-feuerwehr-hainstadt-bilder-5334407.html

 

 
Wald- und Flächenbrände PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wido Paskert   
Dienstag, den 04. August 2015 um 09:17 Uhr

Bereits seit mehreren Tagen kommen Hainburgs Brandschützer kaum zur Ruhe. Mehrere Wald- und Flächenbrände in der Hainburger Gemarkung fordern die Einsatzkräfte derzeit täglich. Die aktuelle Serie begann am Samstag mit einem Waldbrand am Hainstädter Katzenbuckel. Zunächst wurden die Kräfte aus Obertshausen und Hanau mit dem Tanklöschfahrzeug bei einer Einsatzstelle auf fremder Gemarkung unterstützt. Im Laufe des Nachmittags kam dann eine weitere Einsatzstelle hinzu, bei der die Hainstädter mit dem Tanklöschfahrzeug und beiden Löschfahrzeugen, dem Einsatzleitwagen und der Unterstützung der Feuerwehren Hanau und Obertshausen tätig wurden.
Am Sonntag morgen mussten an der ersten Einsatzstelle intensive Nachlöscharbeiten durchgeführt werden, der Einsatz der Hainstädter Löschfahrzeuge zog sich insgesamt über mehr als zweieinhalb Stunden hin. Den Einsatzkräften wurde nur eine kurze Pause gegönnt. Am Nachmittag wurde die Hainstädter Wehr zur Unterstützung der Feuerwehr Klein-Krotzenburg alarmiert. In der Nähe des Badesees brannte eine etwa 8000 qm große Fläche Gras und Gestrüpp (siehe obige Luftbildaufnahme). Die Einsatzstelle war schwer zugänglich und die Wasserversorgung vor Ort kritisch. Letztendlich konnte der Brand aber, auch dank der Unterstützung der Feuerwehr Seligenstadt, nach rund drei Stunden Einsatzdauer bekämpft werden.
Am Montagnachmittag folgte der nächste Waldbrand im Bereich des Hainstädter Katzenbuckels. Da auch im Wald die Wasserversorgung schwierig ist, wurden die Feuerwehren Klein-Krotzenburg und Seligenstadt zur Unterstützung gerufen, um einen Pendelverkehr aufzubauen und die Einsatzkräfte vor Ort auszulösen.

Ein Bodenfeuer findet bei den aktuellen Bedingungen einen idealen Nährboden um sich auszubreiten. Der Waldboden ist sehr trocken und das aufgebrachte Löschwasser kann in der Regel nur wenige Zentimeter in den Waldboden eindringen. Die Löschmaßnahmen stellen die Einsatzkräfte aufgrund der fehlenden Löschwasserversorgung im Wald immer wieder vor logistische Herausforderungen. Weiterhin werden das Material und insbesondere die Einsatzkräfte bei den aktuellen Temperaturen, der Dauer und Häufigkeit der Einsätze stark beansprucht. Die Feuerwehr bittet daher alle Waldbesucher um ein umsichtiges Verhalten. Bereits eine weggeworfene Glasflasche oder Zigarettenkippe kann einen Brand größeren Ausmaßes verursachen.

Ein herzliches Dankeschön an die Polizei Hessen für das Bild aus dem Polizei-Hubschrauber.

Ein Bericht von Mona Merz.

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Messzug-Einsatz in Ober-Roden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wido Paskert   
Donnerstag, den 30. Juli 2015 um 17:56 Uhr

Am Donnerstag, den 30. Juli war für einige Feuerwehrleute in Hainburg die Nacht schon um 03:54 Uhr vorbei. Der GABC-Messzug (GABC = Gefahrstoff-Atomar-Biologisch-Chemisch) des Kreises Offenbach wurde alarmiert zu einem Brand in einem Gewerbebetrieb in Ober-Roden. Aus Hainstadt rückte unser Einsatzleitwagen als Messleitfahrzeug, aus Klein-Krotzenburg ein Messfahrzeug und der Kommandowagen mit dem Kreisbrandmeister, aus Neu-Isenburg und Offenbach-Bieber je ein weiteres Messfahrzeug aus. (Das Messfahrzeug aus Rödermark wurde planmäßig nicht einbezogen, da sich das Schadensereignis ja in genau dieser Stadt ereignete.)

Das Messleitfahrzeug war die Anlaufstelle der beiden hinzugezogenen Fachberater Chemie des Kreises Offenbach. Aufgrund der bereits einlaufenden Lagemeldungen wurden Stoffdaten ermittelt und erste Mess-Aufträge an die Mess-Trupps erteilt. Die Ergebnisse wurden laufend an die im ELW2 versammelte Einsatzleitung weitergegeben. Aus den Wetterdaten, den Stoffdaten des betroffenen Galvanik-Betriebs und den Mess-Ergebnissen wurden laufend weitere Daten gewonnen und umgesetzt. All dies passierte parallel und unabhängig vom sehr aufwändigen und umfangreichen Löscheinsatz zur Brandbekämpfung.

Damit hat sich das Konzept der eigenständigen, mobilen Mess-Zentrale bewährt, die die Mess-Trupps unabhängig vom übrigen Einsatzgeschehen koordiniert und steuert. Anders ausgedrückt: Die Aktivitäten des GABC-Messzugs hat den eigentlichen Löscheinsatz nicht behindert oder gar gestört. Trotzdem war die Einsatzleitung ständig "auf dem Laufenden" und die Fachberater konnten optimal eingesetzt werden.

Gegen 8:30 Uhr konnten der Messzug aus dem Einsatz herausgelöst werden. (Ab dann, also nach dem Löscheinsatz, übernahm das Messfahrzeug Ober-Roden die weitere Überwachung der Einsatzstelle). Nach einer weiteren Stunde der Einsatznachbereitung und Dokumentation konnten auch die Einsatzkräfte der Feuerwehr Hainstadt (allesamt ehrenamtliche Kräfte) wieder ihrem „normalen Tagesgeschäft“ nachgehen.

Der Einsatz zeigte auch sehr deutlich, dass das Konzept einer auf verschiedene Feuerwehren verteilten Spezial-Einheit wie dem GABC-Messzug, zuverlässig und flexibel funktioniert. Auch dies ist ein Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit, die Lasten verteilt und gleichzeitig Kräfte bündelt. Eine einzelne Feuerwehr im Kreis wäre überfordert, speziell wenn es gerade dort brennt...

 

 
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